Die Wechseljahre sind aktuell in aller Munde – ein längst überfälliger Trend, der das Tabu rund um den alternden Frauenkörper bricht. Doch abseits von Östrogenspiegeln und Hitzewallungen stellen sich tiefere, fast existenzielle Fragen: Was macht diese körperliche Transformation mit unserer Seele? Und warum haftet der menopausalen Frau in unserer Gesellschaft eigentlich immer noch das Stigma des «unleidigen Weibes» an, das bitteschön unsichtbar bleiben oder gar nicht erst altern sollte?
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. med. Christina Schlatter. Sie ist Gynäkologin in Zürich und verfolgt in ihrer Arbeit einen konsequent verkörperten («embodied») und ganzheitlichen Ansatz der Frauenmedizin.
Wir lernen eine Ärztin kennen, die Medizin nicht nur aus Lehrbüchern begreift: Nach einer eigenen schweren Herzoperation vor zwei Jahren und darauffolgenden Angstzuständen fand sie über Meditation und Tanz zu neuen Formen der Heilung. Heute schreibt sie an einem Buch mit dem Arbeitstitel «Feeling of being alive in 4 dimensions – vom Gefühl, lebendig zu sein», in dem sie die Beziehung zwischen Ärztin und Patientin neu auslotet.
Gemeinsam tauchen wir ab in ein Gespräch, das weit über reine Biologie hinausgeht:
🌻Hormon-Trend vs. gelebte Realität: Warum wir aufhören müssen, das Älterwerden der Frau abzuwerten.
🌻Verletzlichkeit als Superkraft: Wie aus Angst und körperlichen Krisen eine tiefere Verbundenheit entstehen kann.
🌻 Sicherheit im eigenen Leib: Was es braucht, um sich im eigenen Körper radikal sicher und zuhause zu fühlen – egal, in welcher Lebensphase.
Eine Folge für alle, die spüren, dass Spiritualität nicht abstrakt im Kopf bleibt, sondern mitten durch Fleisch, Blut und Hormone geht.
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