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Sind Hedonisten noch zu retten? (Nachtrag zum Epikureismus)

Vor kurzem haben wir den Epikureismus als praktische Philosophie des Lebensglücks kennen gelernt. Maximierung der Lust und Minimierung des Schmerzes – das sind die beiden Leitsterne dieser Lebenshaltung. In der Diskussion hat diese Strömung der römischen Philosophie ziemlich schlecht abgeschnitten.

In der heutigen Folge nehmen wir diesen Faden noch einmal auf. Und diesmal bricht Peter eine Lanze für ein Leben, das Genießen gelernt hat – und er zeigt auf, woher die tiefsitzende Verdächtigung leiblicher Genüsse im Christentum herkommt.

Dabei kommen Manuel und Peter auch auf das gesellschaftliche Milieu der sogenannten «Konsumhedonisten» zu sprechen, welche die Kirche als ultimative Spaßbremse wahrnehmen. Und Peter prägt den wunderbaren Slogan einer genußfreundlichen Kirche: «In Sachen Lebensfreude lassen wir uns von niemandem was vormachen!»

Viel… ja: Genuss mit dieser Folge!

 

Zu den Beitragenden

Manuel Schmid ist Mitarbeiter bei www.reflab.ch. Er wurde mit einer religionsphilosophischen Arbeit promoviert und liebt es, unsere Zeit und Gesellschaft durch vertieftes Nachdenken und angeregtes Diskutieren besser verstehen zu lernen.  

Heinzpeter Hempelmann ist Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie, Autor von über 40 Büchern und 500 Aufsätzen (viele davon sind hier kostenlos abrufbar). Er ist ausgewiesener Experte in Fragen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie sowie der Lebensweltforschung – und er hat eine Leidenschaft für die verständliche Vermittlung komplexer philosophischer und theologischer Sachverhalte.

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