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Beiträge Politik

«Mutti» bittet um Verzeihung

Die Kanzlerin bittet die Bürgerinnen und Bürger an einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz letzten Mittwoch um Verzeihung. Nicht einfach mit einem beiläufigen «Sorry.», sondern mit einer veritablen Schuldübernahme. Die geplante Osterruhe sei ein Fehler gewesen, für den sie allein die Verantwortung trage. Man kann darin ein Zeichen demütiger Selbstbescheidung erkennen aber auch eine neue Form personalisierter Machtpolitik.

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Es braucht die Provokation

Wieso ich als junge Schweizerin und Millennial am Begriff «Patriarchat» festhalte.

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Begriffsmacht und Komplizenschaft

Klar: Ohne Dingen einen Namen zu geben, können wir uns nicht verständigen. «Ein Tisch, ist ein Tisch.» Aber es gibt Begriffe, die der Verständigung nicht vorausgehen, sondern sie quasi voraussetzen oder erzwingen wollen. Diese Begriffe führen nicht zu einer Polarisierung innerhalb der Gesellschaft, sondern sind deren Ergebnis. Sie sind Denkabkürzungen, die entweder eine träge und selbstgefällige Political Correctness befördern oder auf der populistischen Welle eines leeren Freiheits- und Individualismusideals reiten.

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Achselschweiss-Sexismus

Zumutungen der neuen Unternehmens(un)kultur: Ein Survival-Guide

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Das Unbehagen in der Sprache

Werden wir immer Gender * malen? Oder können wir die * irgendwann wegräumen, wie Weihnachtsschmuck vom letzten Jahr, weil sie nicht mehr gebraucht werden?

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Christliche Jihadistin

Johanna von Orléans Zeit war gekennzeichnet durch Kämpfe mit unklaren Fronten, Fake News und Endzeitstimmung. Johanna Di Blasi setzt sich in zwei Teilen mit ihrer daueraktuellen Namensvetterin auseinander. In Teil 2 geht es um die Frage: Wofür verkämpfte sich Jeanne d‘Arc? Und welche Parteigängerin wäre sie heute: christliche Abendlandsverteidigerin, Nationale Front oder queere nationale Aktivistin?

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Häutchen aus Stahl

Johanna von Orléans Zeit war – wie unsere ­­­­– gekennzeichnet durch ein Wirrwarr an Fake News, Kämpfe mit unklaren Fronten, Schwarzweissdenken und Endzeitstimmung. Johanna Di Blasi setzt sich in zwei Teilen mit ihrer daueraktuellen Namensvetterin auseinander. Ausgangspunkt ist eine neue Biografie: Gerd Krumeichs «Jeanne d’Arc: Seherin, Kriegerin, Heilige». In Teil 1 geht es um die Sache mit der Jungfräulichkeit.

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Wahrheiten nicht aufgeben!

Manu und ich haben drei Anläufe gebraucht, um unsere Podcastfolge zur Frage «Was ist Wahrheit?» aufzuzeichnen. Das hat mehrere Ursachen: Die Intuition, dass mit «Wahrheit» viel auf dem Spiel steht, eine falsche Skepsis gegenüber «Wahrheit» und ein riesen Durcheinander in der Frage, was Wahrheit eigentlich meint.

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Jenseits des nackten Lebens

Nawalnys Videos wurden mehr als 100 Millionen Mal geklickt. Was fasziniert uns daran?

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Lieber eine christliche Diktatur als eine pluralistische Demokratie?

Vor ein paar Monaten sagte jemand etwas zu mir, das mir seither immer wieder durch den Kopf geht. „Unter uns gesagt“, bemerkte die Person beiläufig, während wir am Rande einer kirchlichen Veranstaltung einen Kaffee tranken, „Demokratie ist eigentlich schlecht für das Christentum. Für uns wäre eine Christen wohlgesonnene Diktatur besser.“

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