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Habermas

In dieser Folge sprechen Manuel und Peter darüber, warum Jürgen Habermas ausgerechnet als postmetaphysischer Denker so beharrlich auf Religion zurückkommt. Sie gehen der Frage nach, was einer säkularen Vernunft fehlt, weshalb Habermas das Gespräch mit Ratzinger sucht und warum seine Öffnung zur Religion zugleich stark und unbefriedigend wirkt.
In dieser Folge sprechen Manuel und Peter aus aktuellem Anlass über Jürgen Habermas: über seinen Rang als Philosoph und Sozialtheoretiker, über seine Theorie des kommunikativen Handelns und über sein Ideal einer deliberativen Demokratie. Dabei geht es auch um die Frage, ob die «Macht des besseren Arguments» in einer polarisierten Öffentlichkeit noch trägt – oder ob Habermas an der Wirklichkeit scheitert.
Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt, einander wirklich zuzuhören?
Das Postsecular Lab ist Gast der TheoLounge: In dem Gespräch wagen sich der Philosoph Luca Di Blasi und der angehende Theologe Christoph Kerwien in ein intellektuelles Minenfeld.
Nach 9/11 verbanden sich Religion und Politik in explosiver Weise. Damals prägte der Philosoph Jürgen Habermas den Begriff des Postsäkularen. Dieser kann auch jetzt, nach dem 7. Oktober, zu einem besseren Verständnis der Gegenwart beitragen. Was hat es mit dem Postsäkularen auf sich?
Was in aufgeregten Zeiten Not tut, sind besonnene Stimmen. Leider sind diese rar, aber es gibt sie.

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