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Evangelium

Die Religion kehrt zurück in die Politik. Nicht nur in den USA inszenieren sich Politikerinnen und Politiker als gläubige Christinnen und Christen und argumentieren mit der Bibel in der Hand.
Ausgehend von der Diskussion um Konversionstherapien geht es um eine grundsätzliche Frage: Welche Rolle spielt Kirche in öffentlichen Moral- und Politikdebatten – und wie viel Deutungsmacht steht ihr zu?
Der Januar ist der Monat der Klarheit. Plötzlich wissen wir genau, wie das Leben eigentlich laufen sollte: weniger Bildschirm, mehr Bewegung. Weniger Stress, mehr Sinn. Weniger Zucker, mehr Achtsamkeit. Das Wissen ist da – die Einsicht auch. Und trotzdem zeigt die Erfahrung jedes Jahr aufs Neue: Wissen allein verändert erstaunlich wenig.
Ist die junge Generation wirklich gottlos – oder schauen wir einfach durch die falsche Brille? In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, was Generationenlabels leisten, wo sie schaden – und warum Glauben sich selten an Zielgruppenstrategien hält.
Jesus wird kommen, «zu richten die Lebenden und die Toten». So steht es in allen ökumenischen Glaubensbekenntnissen. Leider haben viele Gerichts- und Höllenprediger die Frohbotschaft des Evangeliums als Drohbotschaft missbraucht. Die neuzeitliche Theologie hat sich deshalb schwer getan mit dem richtenden Jesus.
In diesem Live-Special von «Ausgeglaubt» diskutieren Manuel und Stephan über das, was Kirche ausmacht. Wo soll sich die Kirche an ihre Zeit anpassen, um anschlussfähig zu bleiben – und wo muss sie gerade ihren USP («Unique Selling Point») bewahren?
In der letzten Stammtisch-Folge vor Weihnachten redet Manuel mit dem Kirchenratspräsidenten an seinem letzten Arbeitstag in der Reformierten Kirche des Kantons Zürich. Michel Müller spricht über seinen theologischen Weg, sein Verständnis des Evangeliums und der Kirche – und darüber, was ihn auf die Palme bringt...

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