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Johanna Haberer: Eine Nacht in der Grabeskirche

Die Archäologie bestätigt heute, was die Glaubenstradition seit fast zweitausend Jahren überliefert: Es ist wahrscheinlich, dass die Grabeskirche in Jerusalem sich am Ort von Jesu Tod befindet.

Die bekannte Theologin und Podcasterin Johanna Haberer macht sich zusammen mit Sabine Rotach auf, den vielgestaltigen Ort mitten in der Jerusalemer Altstadt zu erkunden. Die beiden nutzen dafür das Angebot der Kirche, sich eine Nacht lang einschliessen zu lassen, um die Räume und ihre Bespielung intensiv zu erfahren.

Überwiegt Besinnlichkeit oder Baustellenfeeling? Faszination für Liturgie oder für eine leere Zisterne? – Auch Egeria kommt zu Wort, eine Jerusalempilgerin, die im 4. Jahrhundert eines der frühesten Zeugnisse zur Grabeskirche hinterlassen hat.

Johanna Haberer ist evangelische Theologin und Journalistin. Sie war Professorin für Christliche Publizistik an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2019 produziert sie zusammen mit ihrer Schwester Sabine Rückert die Podcastserie «Unter Pfarrerstöchtern». Zurzeit arbeitet sie für vier Monate in Jerusalem.

Sabine Rotach versucht während zwei Monaten, der faszinierenden Stadt auf die Spur zu kommen. In den drei Folgen ihres Summerspecials nähert sie sich Jerusalem von ganz verschiedenen Seiten. Sabine Rotach war u.a. Moderatorin und Redaktorin bei SRF 2 Kultur und wird ab September in Basel Theologie studieren.

Sprecherin: Christiane Glitscher

Zu Egeria: Aetheria / Egeria – Reise ins Heilige Land. Lateinisch-deutsch. Hg. Kai Brodersen. Berlin, Boston, 2016

Jesus‘ Burial Tomb Uncovered: Here’s What Scientists Saw Inside (nationalgeographic.com)

Podcast: Unter Pfarrerstöchtern | ZEIT ONLINE

1 Kommentar zu „Johanna Haberer: Eine Nacht in der Grabeskirche“

  1. Danke liebe Sabine und Johanna Haberer für diese spannende TheoLounge aus Jerusalem! Ich wünschte, ich wäre auch dort. Bei der Grabeskirche fasziniert mich u.a., wie sich die verschiedenen christlichen Kirchen dort seit Jahrhunderten so zusammenraufen, dass Kohabitation, wenn auch mit Ach und Krach, doch irgendwie gelingt.

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