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Ethik & Gesellschaft

Natürlich, was soll die Frage? Wer möchte das nicht? Die letzten Monate haben doch mehr als deutlich gemacht, was wir alles opfern, um gesund zu bleiben. Gesundheit, so scheint es, ist ein wichtiges Ziel eines guten Lebens.
Krisenzeiten bringen das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor. So gibt auch die aktuelle Pandemie-Ausnahmesituation genügend Grund, sich vor dem Menschsein zu ekeln – und es zugleich hochzuhalten. Die Frage bleibt: Worauf wollen wir in Zukunft setzen?
Der gegenwärtig viel besprochene Roman „Die Pest“ (1947) von Albert Camus ist mehr als eine kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum. Er ist auch eine Parabel, was Glaube sein könnte – und nicht nur, was er auf keinen Fall sein darf.
Die christliche Ethik unterscheidet zwischen einer „Freiheit von etwas“ und einer „Freiheit zu etwas“. Es ist dieser solidarische Gebrauch der Freiheit, der die Stärke liberaler Gesellschaften ausmacht, und der in der Coronakrise auf dem Prüfstand steht.
Zum Krisenmanagement von Narzissten, oder: Empathielosigkeit als Leitkultur
Wirtschaft gegen Werte, Geldverdienen gegen Menschenleben retten, und die Meinung scheint gemacht: Nichts ist wertvoller als die Gesundheit. Aber stimmt das?
Wir brauchen euch. Ihr seid systemrelevant.
„Denn wissen wir erst sicher, daß wir in der schönsten Welt leben: so ist es unstreitig das nächste Bedürfniß uns über die schönste Situazion in dieser schönsten Welt durch andre oder durch uns selbst gründlich zu belehren“ – Friedrich Schlegel
Wuchernde Verschwörungstheorien und die aktuelle Pandemie.
Anstatt uns auf Social Media über Menschen aufzuregen, die nicht zu Hause bleiben, sollten wir uns gegenseitig ermutigen, dass wir das selber schaffen.

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