«Pumping for Jesus». Man könnte darüber schmunzeln, aber dieses Muskel-Christentum übt Einfluss auf viele Jugendliche und junge Männer aus. Was ist daran problematisch oder politisch gefährlich?
Pierre Sfendules, Kirchenhistoriker aus Kiel, hat angefangen, über das Muskel-Christentum zu forschen. Dabei hat er herausgefunden, dass es eine lange Geschichte besitzt, die bis weit ins 19. Jahrhundert reicht. Das hält viele Überraschungen bereit. Wer hätte gedacht, dass ein Ursprung im christlichen Sozialismus liegt? Die Verbindung zum Kraftsport ist übrigens nichts, was es nur im Christentum gäbe. In Japan, im Hinduismus und im Zionismus finden sich erstaunliche Parallelen. Nur, wie sind diese Muskel-Religionen zu deuten?





