So denken manche, die die Kirche nur aus schlechten Nachrichten kennen. Wer aber eigene Erfahrungen gemacht hat (oder machen möchte), findet im Gottesdienst vieles, worüber sich gemeinsam nachzudenken lohnt.
Da ich beim Reflab-Festival im vergangenen Sommer einen schönen «So etwas wie Gottesdienst» mit Janna erlebt habe, wollte ich mit ihr einmal über ihre (und meine) Erfahrungen und Überlegungen rund um den Gottesdienst sprechen.
Was ist uns wichtig? Was möchten wir gestalten – und wie? Mit wem und für wen suchen wir nach einer Begegnung mit Gott und geistlichen Inspirationen für unser Leben?
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3 Kommentare zu „Janna Horstmann: Einfach mal über den Gottesdienst reden“
Für einen gastfreundliche offene Willkommenskultur in einem Gottesdienst halte ich es für wichtig, dass Gottesdienstbesuchende nicht mit Worten angesprochen werden, die signalisieren, dass man nicht zur normalen Gottesdienstgemeinde, also zum „Club“ gehört.
Schön und angenehm habe ich es in Mini-Diasporagemeinden empfunden, dass die Leute vorOrt, (Küster, KGR, Pastorin) einen sichtbar oder konkret wahrnehmen bzw. sogar begrüßen.
Herr Claussen, Ihre VELKD Gebete finde ich immer gelungen. Da habe ich immer welche oder etwas übernommen. danke
Bildreiche starke Fürbitten höre ich als Gottesdienstbesucher gerne langsam und mit Pausen gesprochen. Ich möchte sie wirken lassen können.
Vielen Dank. Sehr sympathischer Podcast. Aber zum Schluss habe ich doch mehrmals hinhören müssen. Es ist natürlich schön, sich nach dem Gottesdienst geerdeter zu fühlen und verbundener mit Gott oder dem Universum.
Aber nicht mit den Menschen vor Ort? Ich verstehe den Wunsch nach Selbstschutz und die Sehnsucht nach innerer Einkehr. Dennoch zeigt mir die Praxis in meiner eigenen Gemeinde: Nahbarkeit funktioniert und tut den Menschen gut. Eine Pfarrerin sollte die Brücke zur Gemeinde schlagen – gerade nach dem Gottesdienst. Wenn der Fokus zu sehr auf das Ich und Gott schrumpft, droht die Kirche vor Ort zu einer unnahbaren Institution zu werden.
Vielen Dank, liebe Sibylle, für diesen wichtigen Hinweis! Vielleicht waren wir am Ende des Gesprächs zu sehr bei uns selbst und unseren Aufgaben im Gottesdienst. Ich denke mal über eine Fortsetzung mit einer Person nach, die „einfach nur“ in einen Gottesdienst geht und dabei ihre ganz eigenen Erfahrungen macht.