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The Rings of Power (…und House of the Dragon)

Popcorn Culture is back! Nach einer (zu) langen Pause tauchen wir in dieser Folge in die brandneue Serie «The Rings of Power» ein. Manuel und Jakob «Jay» Friedrichs unterhalten sich über das Milliardenprojekt von Amazon, das die Vorgeschichte der «Herr der Ringe»-Saga erzählt und am Erfolg der legendären Peter-Jackson-Trilogie anknüpfen will. Elben, Zwerge, Hobbits (hier «Haarfüsse» genannt), Zauberer und Sauron: Alle sind sie wieder da, und sie initiieren den Nostalgie-Modus für alle Tolkien-Fans.

Das Gespräch über diese Monsterproduktion führt Jay und Manuel von der unsäglichen Wokeness-Debatte (dürfen Elben auch schwarz sein?) über die Frage, welches Weltbild eigentlich hinter der Tolkien-Welt steckt – und worin die Unterschiede zur fast zeitgleich gestarteten Game-of-Thrones-Nachfolgerserie «House of the Dragon» bestehen.

Zu welchem Team zählst du: Zur unverkennbar christlichen Welt J.R.R. Tolkiens, mit klaren Grenzen zwischen gut und böse und einer Hoffnung auf Schönheit und Erlösung, die alles überstrahlt – oder zur nietzscheanischen Welt von George R.R. Martin, mit unberechenbaren Charakteren, die sich im nackten Kampf der Mächte aufreiben?

Jay bietet zum Schluss jedenfalls eine faszinierende Deutung des christlichen Glaubens auf dem Hintergrund dieser Fantasy-Welten…

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2 Kommentare zu „The Rings of Power (…und House of the Dragon)“

  1. Wie immer toller Podcast: Ihr musstet euch zuerst um den Diversity- Dschungel kämpfen, bis ihr richtig Fahrt aufgenommen habt (nebenbei, mir sind die schwarzen Elfen gar nicht aufgefallen; für mich seid Star Trek und den schwarzen Vulkaniern total normal… merk‘ ich nicht mal…); hingegen beim Sandman hat es mich auch gestresst- das wäre eine andere Diskussion…
    Deine Deutung Manuel der Welten von Tolkien und von Martin finde ich sehr inspirierend: aber auch Martin ist natürlich christlich unterwandert und Religion spielt eine viel präsentere Rolle (siehe auch Thorsten Dietz); sein Messias wird getötet und von (von einem) Gott auferweckt und opfert sich und seine zweite Liebe.
    Die Ringe der Macht erinnert mich an die Historien-Filme der Nachkriegszeit und der 50er und 60er und später: Spartakus, Ben Hur, das Gewand und Quo Vadis, bunt und viele Kostüme.
    Beim Drachen stört mich ein bisschen die inflationäre Darstellung von Gewalt und Sex; es mag eine gewalttätige und brutale Welt sein, aber man muss nicht alles zeige; bei der Sexualität wäre ich mir nicht so sicher, ob das in einer mittelalterlichen FantasyWelt so ungehemmt ausgelebt würde… gerade Krankheiten könnten sich so sehr schnell ausbreiten und die Maester sind jetzt im Gegensatz zu den Elben nicht gerade die grossen Heiler und würde das der Glaube der Sieben wirklich so goutieren, siehe den Hohen Spatz?

    Coole wäre eine zweite Folge nach der Hälfte oder eine am Schluss!
    Danke und weiter so!

    1. Danke Roland – ja genauso hab ich das Gespräch auch erlebt… und die wokeness-Debatte findet natürlich kein Ende. Den Vergleich der beiden Fantasywelten fand ich selbst sehr spannend, Jay hat uns da auf eine spannende Spur geführt. Und ja: auch bei Martin gibt es Erlöserfiguren…

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