In dieser Folge tauchen wir ein in die Verbindung von Spiritualität, Körperlichkeit und Neurodiversität. Zu Gast ist Tobias Zehnder, Pfarrer und Theologe, der selbst autistisch ist und zum Thema «Autismus und Theologie» forscht.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Spiritualität im Körper erlebt wird – jenseits neurotypischer Erwartungen – und welche Rolle Sinneswahrnehmung und persönliche Glaubenswege dabei spielen. Eine Einladung, Spiritualität aus einer neuen, oft überhörten oder missverstandenen Perspektive zu entdecken.
Die Tonqualität dieser Folge ist ungewohnt tief. Wir veröffentlichen sie dennoch, weil sie trotz des Klangs gut verständlich ist und der Inhalt für viele wertvoll sein dürfte.






1 Gedanke zu „Neurodiversität und Spiritualität – Türöffner oder Hindernis?“
Lustig, dass die Tonqualität etwas happert, ausgerechnet in einer Folge über Neurodiversität😊
Darüber hinaus: Ganz herzlichen Dank für den Beitrag!!!
So schön, zu hören, wie die Thematik auch in der Kirche ankommt.
Seit bald einem Jahr offiziell im Spektrum, nachdem ich es natürlich schon mein ganzes Leben lang war, suche ich immer noch nach “meinem” Weg mit Gott.
So oft hatte ich den Eindruck, grad unter Christen (erst recht im freikirchlichen Setting) scheint etwas wie Autismus eher ein Zeichen von Unreife, mangelndem bis falschem Glauben oder gar eine Charakterschwäche zu sein. Das tut weh und setzt enorm unter Druck. Heute geh ich kaum moch in Gottesdienste, lieber höre ich (reflab) Podcasts. Eben grad dieser! DANKE! Es gibt mir Hoffnung, dass ich mich eines Tages als mich selbst sogar in einer Ortskirche wieder willkommen fühlen könnte. Wäre schön.