Keine gute Idee, findet Felix: Es brauche gerade jetzt Visionen und inspiriertes Handeln. Veronika pflichtet ihm bei, überlegt aber, inwiefern die Übernahme von konkreter Verantwortung den Spielraum für freimütige Visionen einschränkt. Eine Annäherung an die politische Gegenwart zwischen Analyse, gemeinsamer Spurensuche und dem Wunsch nach konstruktiven Schritten in die Zukunft.
Weiterführende Links:
reformiert. – «Wir fragen zu schnell nach den Grenzen der Toleranz»
reformiert. – «Die AfD stellt die Menschen als Opfer der Einheit dar»
reformiert. – Stolpersteine gegen die Spaltung
Evelyne Baumberger – Ein Bollwerk gegen Diktatoren
Draussen mit Claussen – Stephan Jütte: Direkte Demokratie auch für Deutschland?




1 Kommentar zu „Ist die Demokratie noch zu retten?“
1) Die Wähler erwarten von Politikern, dass sie Probleme aktiv lösen.
Wenn dies nicht geschieht, wird dies als politisches Versagen bzw. Desinteresse gewertet
Und Wähler geben Parteien eine Chance, welche bisher noch nicht versagt haben.
Dies bedeutet aber nicht, dass man mit den politischen Ideen der linken/rechten Ränder einverstanden ist – sondern nur, dass man keine andere Alternative gefunden hat.
2) Die Nachrichten sind in verschiedene Blöcke unterteilt: Politik lokal/international, Sport, Allgemeines/Kultur. D.h. für jeden dieser Bereiche gibt es nur ein begrenztes Zeitfenster.
Wenn aber im Block ´Politik´ von Politikern keine Lösungen für Probleme vorgestellt werden, sondern nur über andere Pateien geschimpft wird (z.B. über die AfD in Deutschland) – dann ist dies nichts anderes als Werbung für diese Parteien.
Und wenn diese Parteien dann bei Wahlen viele Stimmen bekommen, dann muss man sich nicht wundern: die Werbung hat funktioniert