Sie reden über ihren konfessionell geprägten Blick auf Bilder in Kirchen und die Gefahr, fremdem Leiden einen Sinn zuzuschreiben. Und sie kommen zum Schluss, dass es manchmal wichtig ist, beim Karfreitag zu verharren, und Ostern kein Automatismus, sondern eine geheimnisvolle Hoffnung ist.
Weiterführende Links:
Der Blog von Johanna über den weissen Jesus
Warum Ostern warten muss: Ein Essay von Felix
Die Journalistin Gilda Sahebi sagt, warum das iranische Gewaltregime politisch geächtet werden muss






1 Kommentar zu „Die Welt auf dem Kreuzweg“
Herzlichen Dank für dieses sehr schön gelungene, um Vielseitigkeit bemühte Gespräch.
Als Grund für den Zulauf zur kath. Kirche wir fast ausschliesslich deren konservative Haltung hervorgehoben. Ich bezweifle das. Man sollte den Jungen schon zutrauen, dass sie einen lebendigen, authentischen Glaubensweg begehen wollen. Veronika erwähnt das am Schluss vage, ohne darauf einzugehen. Für mich endet es somit da, wo es spannend würde.
Die liberale Kirche hat offenbar wenig Anziehungskraft für suchende junge Menschen. Das müsste theoretisch nicht sein. Trotzdem scheint es einen direkten Zusammenhang zu geben zwischen sozio-ökologischem Aktivismus und abnehmender spiritueller Attraktivität. Das sollte der Kirche sehr zu denken geben. Nur nehme ich das nicht wahr, man begnügt sich im Gegenteil damit die jungen Suchenden in die problematische, konservative Ecke zu verorten.