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Podcast Himmel & Erdung

Der Podcast für spirituelles Leben in der Netzzeit 🦋; Host: Johanna Di Blasi.

Was lässt uns abheben? Was erdet? 🪴 Wie verändert das Netz Religion – und wie Religion das Netz? 

Stichworte: Spiritualität, Religion, Netzspiritualität, Interspiritualität.

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Kann es gelingen, die Wellnesskultur auf das Sterben auszudehnen? Was haben ein Stück in sich zerfliessende Seife oder ein Duft mit dem Tod zu tun? Wie finden wir zu mehr Life-Death-Balance im Alltag? Eine TheoLounge Live mit der Schweizer Endlichkeitsforscherin und Konzeptdesignerin Viviana Leida Leonhardt.
Sind Klima:aktivistinnen apokalyptische Spinner? Übertreiben Forscher:innen, die ein Horrorszenario in Zeitlupe auf uns zukommen sehen, masslos? Brauchen wir mehr Hoffnung oder weniger? Der Philosoph und Theologe Jürgen Manemann ist überzeugt, dass wir vor allem Mut brauchen – und eine Revolution. In der Reihe «TheoLounge» tauscht sich Johanna Di Blasi mit dem Umweltaktivisten und Extinction Rebellion über Apokalypsevergessenheit, zivilen Ungehorsam und sein neues Buch «Revolutionäres Christentum» aus.
Unsere erste TheoLounge Live am 16. September 2021 im Studentencafé Hirschli in Zürich war dem faszinierenden «Wortwarenladen» des Berner Dichter-Pfarrers Kurt Marti gewidmet. Gast von Johanna Di Blasi war der Schweizer Literaturwissenschaftler und Theologe Andreas Mauz. Er hat Kurt-Marti-Texte ediert und die Zürcher Ausstellung «Eros. Engagement. Endlichkeit» im Strauhof mitgestaltet.
Marie-Therese Mäder hat mormonische Traumfabriken in den USA besucht und Medienerzeugnisse von und über Mormonen kritisch unter die Lupe genommen. Die Schweizer Religions- und Medienwissenschaftlerin diskutiert mit Johanna Di Blasi über die Verlagerung der Mission ins Netz, die Instrumentalisierung von Tränen und die Erzeugung von Wow-Effekten.
Der Antisemitismusvorwurf, früher gegen Nazis und Rechte vorgebracht, wird mehr und mehr zur politischen Waffe gegen «links». Dies wurde zuletzt in den bizarren Antisemitismusvorwüfen an Carolin Emcke deutlich. Die Folge des seit Jahrzehnten mächtigen Anti-Anti-Semitismus ist: Man redet nicht über Juden oder das Jüdische. Eine fatale Strategie, meint der Philosoph und Judaist Elad Lapidot.
Vor dem Hintergrund der globalen Klimakrise hat sich die Wahrnehmung verschoben. Was lange als «zivilisiert» und «hochkulturell» galt, erscheint heute als problematisch, während indigene Kulturen eine Aufwertung erfahren. In diesem Kontext fällt öfter das Schlagwort «christlicher Animismus»: Ein Gespräch mit dem Bonner Theologen Andreas Krebs.
Sie sind mit Pfarr-Bier und offenen Ohren unterwegs, die coolen Typen von der «Unfassbar»: Bernhard Jungen und Tobias Rentsch. Die «Unfassbar» ist ein Cargofahrrad mit Bierbar – die beiden philosophieren mit Menschen, die ihnen über den Weg laufen und die durstig sind, über Gott und die Welt. Bernhard engagiert sich zudem in Basel als «Gastroseelsorger».
Die Nachricht explodierte wie ein buntes Feuerwerk: Die evangelisch-reformierte Kirche der Stadt Zürich richtet ein eigenes LGBTIQ-Pfarramt ein! RefLab-Redakteurin Johanna Di Blasi spricht in dieser Ausgabe der TheoLounge mit dem ausgewiesenen Experten zum Thema Regenbogenkirche: Frank Lorenz von der Offenen Kirche Elisabethen in Basel.
Peter Sloterdijk im RefLab-Gespräch mit Johanna Di Blasi über göttliche Inspiration, höllische Träume und Mythensammler auf dem Meer zerfallener Überlieferungen. Anlass des Gesprächs ist das neue Buch des Philosophen: «Den Himmel zum Sprechen bringen: Über Theopoesie». Der Vertreter der zynischen Vernunft blickt darin erstaunlich freundlich auf Religionen und Religiosität.
Rolf Probala ist Ethnologe, Wirtschaftshistoriker, Journalist und Autor. Er war unter anderem Radio- und Fernsehjournalist beim SRF und moderierte die Sendung Sternstunde. Seine besondere Spezialität aber ist das Verfassen von immer neuen Variationen der Weihnachtsgeschichte. Wieso ihn das reizt und wie er die bekannten Motive mischt, verrät er Stephan Jütte.
Stefan Haupt, der Regisseur des erfolgreichen Films «Zwingli», spricht mit RefLab-Redakteur Luca Zacchei über sein neues Filmprojekt «Zürcher Tagebuch», die Jugendunruhen in den 1980er-Jahren, die Ambivalenz der Gegenwart und die Angstwolke, unter der wir uns durch Corona befinden. Sein Film hatte beim Zürcher Filmfestival (ZFF) unter Lockdown-Bedingungen Premiere.
Wie können wir in Katastrophenfällen den Überblick und einen kühlen Kopft bewahren? Inwieweit lässt sich der Ausnahmefall proben? Und was gibt Kraft und Hoffnung? Der Theologe Stephan Jütte im Gespräch mit dem Stabschef der Humanitären Hilfe des Bundes in Bern, Silvio Flückiger, über riskante Einsätze des Katastrophenhilfscorps.
Für Pfarrer und die Kirche interessiert man sich vielfach nur noch an den Lebensrändern und in Extremsituationen. Wie denkt Ueli Greminger darüber, wenige Monate vor seiner Pensionierung? Ein Gespräch darüber, warum man Theologie erzählen muss und ob es wehtut, wenn die Kirche verschwindet. Die Fragen stellt Stephan Jütte.

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