Du willst in der Bibel lesen, aber hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Über 2000 Jahre alt, über 2000 Seiten dick – die Bibel ist tatsächlich kein Buch wie jedes andere.
Kriege gehen weiter und auch die Klimaüberhitzung verdunkelt unsere Zeit und Welt. Wir sind aber noch immer nicht verzweifelt genug. Sonst würden wir Hoffnungsschimmer sehen und mehr tun.
Wir leben in Zeiten der «Polykrise». Die weltpolitischen Ereignisse überschlagen sich, und vielen Menschen fällt es schwer, den ihre Hoffnung aufrecht zu erhalten. Ist es möglich, mitten in den Unberechenbarkeiten des Lebens den Kopf über Wasser zu halten? Kann man den Moment geniessen, auch wenn die Zukunft unsicher ist?
Ihr neustes Projekt heisst «Totätanz» und ist eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit dem Tod – «der ist nämli einfach Teil des Lebens», sagt die Jodlerin Simone Felber. Warum Jodeln per se eine existentielle Angelegenheit ist und Trauernde nicht Aussätzige – hört ihr in dieser Folge.
Vor 500 Jahren erhoben sich Bauern gegen das Feudalregime. Ihre Forderungen fassten sie in «Zwölf Artikel»: ein berührendes Zeitdokument mehr als gerechter Anliegen.
Die neue Zürcher Religionsbefragung wirft ein Schlaglicht auf das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Kirche – und liefert überraschende Einsichten zur reformierten Kirche. Sie wird geschätzt, aber selten genutzt. Man vertraut ihr – aber ohne Nähe. Was bedeutet das für unsere Zukunft? Stephan Jütte wagt eine Analyse zwischen Selbstkritik und Zuversicht.
Spiritualität und Religiosität in Alltagsdingen: zum Beispiel unterwegs in einer Kindheitserinnerung, mit Nonno auf der Vespa durch italienische Gassen flitzend.