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RefLab: Dein digitales Lagerfeuer

Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
Manchmal ist es noch interessanter zu beobachten, in welchem Zusammenhang eine Gesellschaft grundlegende Fragen diskutiert, als das, was zur Debatte steht. Die Fortpflanzungsmedizin ist solch ein Fall. Und der schwule Mann ihr Pappkamerad.
Keine Chance mehr auf Erwerbsarbeit? Das zermürbte sie. Bis sie sich mit einer katholischen Missionarin beschäftigte und Arbeit neu definierte.
Dieser zweite Beitrag zu den Konturen einer «Ökotheologie» beschäftigt sich mit der Entfremdung des modernen Menschen von dem, was er (in verräterischer Sprache) seine «Umwelt» nennt. Unsere Mitgeschöpfe sind uns fremd geworden oder begegnen uns nur noch im Zusammenhang ihrer Verzweckung für den Menschen. Was wir aber nicht kennen, das können wir auch nicht lieben und achten. Begegnung und Vertrautheit mit nichtmenschlichen Lebewesen zu ermöglichen, muss darum zu den fundamentalen Bildungszielen unserer Gesellschaft gehören.
Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
Der Austausch über Mystik und die Realität, wie sie tatsächlich ist, wird gerne einmal als irrelevant abgestempelt – mit dem Hinweis auf unsere privilegierte Situation. Berechtigt? Oder folgt nicht genau aus dieser Stellung eine Verantwortung dafür, aufzuwachen statt im Komfort zu verschlafen?