In dieser Folge sprechen Manuel und Peter darüber, warum Jürgen Habermas ausgerechnet als postmetaphysischer Denker so beharrlich auf Religion zurückkommt. Sie gehen der Frage nach, was einer säkularen Vernunft fehlt, weshalb Habermas das Gespräch mit Ratzinger sucht und warum seine Öffnung zur Religion zugleich stark und unbefriedigend wirkt.
Lebendig zu sein, verlangt Mut, Neugier – und die Bereitschaft, sich zwischendurch im Spiel zu verlieren. Lebendigkeit heisst auch, mir immer wieder etwas zuzumuten – und mich selbst der Welt zuzumuten. Was das mit Trotz, Erdlöchern und dem nächsten RefLab-Festival zu tun hat, hört ihr in dieser Folge von Holy Embodied.
Vor 500 Jahren disputierten Altgläubige und Reformierte in der Badener Stadtkirche. Es ging um theologische Fragen wie die Realpräsenz Christi in der Messe.
Das Christentum soll wieder sichtbar werden, wirken, Menschen gewinnen – doch warum ist uns das so wichtig? Manuel und Stephan gehen der Frage nach, was hinter dieser Hoffnung steckt und welche Formen von Glaube und Kirche eine Zukunft haben könnten...
Heil(er) Trump: Das Spiel des US-Präsidenten mit Blasphemie offenbart seinen zutiefst antichristlichen Charakter. Kann das noch irgend jemand übersehen?
Wie kommt man von der Bibel zu ethischen Urteilen? Möglichst direkt und unmittelbar, denn Gottes Willen gilt für alle Zeit, sagen die einen. Möglichst gar nicht, denn die biblischen Texte sind 2000 Jahre alt und haben mit unserer Welt nicht mehr viel zu tun, sagen die anderen.
Im Spiegel der KI (1): Ein Gespräch mit Deep-Learning-Researcher Simon Baur über Realität und Mythen von ChatGPT & Co. Und wo die Grenzen der Sprachmodelle liegen.
Langsam fragen sich manche, ob das mit dem Internet wirklich so eine gute Idee war. So viel Hass breitet sich dort aus. Aber was ist Hass eigentlich, und wie gewinnt er eine solche Macht im digitalen Raum?
Vor einem Jahr ist mein Vater gestorben, unerwartet und sehr schnell. Ich habe seinen Tod unendlich klar erlebt, habe das Licht gesehen, das zurück ins Licht geht. Wie trauert es sich auf diesem Hintergrund?
In dieser Folge sprechen Manuel und Peter aus aktuellem Anlass über Jürgen Habermas: über seinen Rang als Philosoph und Sozialtheoretiker, über seine Theorie des kommunikativen Handelns und über sein Ideal einer deliberativen Demokratie. Dabei geht es auch um die Frage, ob die «Macht des besseren Arguments» in einer polarisierten Öffentlichkeit noch trägt – oder ob Habermas an der Wirklichkeit scheitert.