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RefLab: Dein digitales Lagerfeuer

In der Gegenwart, so hören wir immer wieder und erleben es auch, haben sich Rituale vielfach verloren. Vor allem existenzielle Übergangsphasen verlaufen ohne klare Regie. Dies gilt auch für das Abschiednehmen aus dieser Welt. Die grosse Preisfrage lautet: Was kann an die Stelle verlorener Formen treten?
Sind philosophische Diskussionen nicht das allerletzte, was wir in Zeiten von Pandemien, humanitären Katastrophen und ökologischen Bedrohungen brauchen? Diese Frage haben Manuel Schmid und Heinzpeter Hempelmann in der ersten Folge des neuen Podcasts «mindmaps» angeregt diskutiert. In diesem Blogbeitrag legt Heinzpeter Hempelmann noch einmal nach – und veranschaulicht am konkreten Beispiel der Coronapandemie, wie Philosophie helfen kann, aktuell diskutierte Probleme zu verstehen und gegenwärtige Debatten argumentativ zu durchdringen.
Über «Squid Game» wurde schon alles gesagt. Nur nicht von mir. Bekenntnisse einer Verweigerin.
Am 28. November stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das Covid-19-Gesetz ab. Eigentlich nur über die Anpassungen im Covid-19-Gesetz, die das Parlament am 19. März dieses Jahres beschlossen hatte und gegen die das Referendum ergriffen worden ist. Die Gegner des Gesetzes sehen grundlegende Freiheitsrechte verletzt. Die Gesellschaft werde gespalten. Den Föderalismus ausgehebelt.
Die Mars Hill Church in Seattle hat in den vergangenen Jahren ein trauriges Stück amerikanischer Kirchengeschichte geschrieben. Für deren umstrittenen Gründer und Leiter Mark Driscoll hat Manuel lange Zeit eine eigenartige Faszination empfunden. In diesem Beitrag geht er diesen Gefühlen nach – und sucht nach einer Antwort auf die Frage, ob sich feste Überzeugungen und demütige Lernbereitschaft notwendigerweise ausschließen.