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RefLab: Dein digitales Lagerfeuer

Kreuz, Kippa, Kopftuch: Verhandelt wird längst nicht über alle gleich.
Was bleibt von einer Religion, wenn ihre Kirchen leerer werden, ihre Institutionen an Bedeutung verlieren und immer weniger Menschen ihre Glaubenssätze teilen? Vielleicht überraschend viel. Vielleicht ist die Geschichte der Säkularisierung nämlich nicht nur eine Geschichte vom Verschwinden des Christentums – sondern auch eine seines Erfolgs.
Unsere Nationalhymne heisst «Schweizerpsalm» und trägt Gott gleich mehrfach im Text. Doch die grösste Gruppe der Bevölkerung gehört heute keiner Religion mehr an. Noe fragt im Reel zum 1. August nach: Kennen wir die Hymne überhaupt, und was macht ihr religiöser Bezug mit einem Land wie der Schweiz heute?
Kann Edmund Husserl zeigen, dass wir der Wirklichkeit wirklich begegnen und nicht nur unseren eigenen Wahrnehmungen? Seine Phänomenologie setzt genau dort an: bei der Lebenswelt, bei der Erfahrung und bei der Hoffnung, zu den Sachen selbst vorzudringen.
Als Religionswissenschaftlerin fehlt es Fabienne Iff in philosophischen Gesprächen selten an Worten. Doch wenn es um ihre persönliche Beziehung zur Religion geht, wird es kompliziert: Da lebt unsere Gastautorin gerade in einem selbstdiagnostizierten religiösen Chaos.
Leicht kann man dem Eindruck erliegen, dass es noch nie so schlimm um die Welt stand wie heute. Wie können wir mit dieser Situation so umgehen, dass wir im Sturm der Katastrophenmeldungen nicht die Orientierung verlieren? Die vierte Navigationshilfe: Vertrauen finden im Unaussprechlichen, das sich uns nur in Bildern zeigt.