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Summertime-Special 1: «Die Bibel ist kein gutes Buch für Kinder»

Ausgeglaubt läuft durch den Sommer! Manuel und Stephan haben aus bald fünf Jahren Podcastgeschichte ihre zehn liebsten, aufregendsten, hörenswertesten Folgen ausgesucht: Schnallt euch an für die TopTen von «Ausgeglaubt» – neu anmoderiert und frisch abgemischt!

Wir starten in diese Reihe mit der vierten Folge des Podcasts «Ausgeglaubt», die wir überhaupt aufgenommen haben. Sie stammt aus einer Zeit, in der unsere Gespräche nur eine halbe Stunde dauerten… aber keine Angst: mit der aktuellen Einleitung kommt die Folge doch wieder fast auf heutige Normallänge…;-)

Hier die ursprüngliche Kurzbeschreibung dazu – und dann viel Spass mit einer richtigen Nostalgie-Folge…

Manu glaubt nicht mehr, dass man Kindern biblische Geschichten erzählen sollte. Jedenfalls nicht so, wie sie ihm erzählt worden sind. Stephan mag aber die Geschichte von König David oder die Josephsnovelle aus dem Alten Testament. Liegt das Problem an den Geschichten oder eher am Anspruch, mit dem sie erzählt werden? Heute werden sich die beiden jedenfalls nicht einig…

4 Kommentare zu „Summertime-Special 1: «Die Bibel ist kein gutes Buch für Kinder»“

  1. Danke für die sommerlichen Impressionen. Hier ist gerade EM und Weltuntergang in einem. Aber das nur am Rande.
    Der Conclusio „Es gibt keine schlechten Bibelgeschichten für Kindern, nur falsche Zeiten“ kann ich zustimmen.
    Die Frage, die Stephan am Ende stellt, ob Vertrauen zu Gott durch solche Geschichten oder durch er- und gelebtes Urvertrauen entsteht, ist sehr interessant. Aber gehen wir dabei nicht allzu oft von einem Idealbild aus? Klar, es muss nicht gleich eine Kaspar-Hauser-Kindheit sein, aber ein schon in der Schwangerschaft nicht gewolltes Kind zu sein, ist auch nicht gerade förderlich für notwendiges Urvertrauen. Oder Scheidungskind, vielleicht mehrfach. Es gibt imho mehr ungesunde Eltern-Kind-Beziehungen als gesunde. Überraschenderweise landen nicht alle in der Psychotherapie. Zum Glück aber für diejenigen, die sie benötigen, dass sie angeboten wird und heute weniger stigmatisiert ist, als vor einigen Jahrzehnten.
    Wir haben zu der Zeit, als ich noch Mitarbeiter in der Kinderkirche war, versucht thematisch zu arbeiten. Das haben dann die Gruppen entsprechend dem jeweiligen Alter ihrer Teilnehmenden umgesetzt. Schwierig wird es immer dort, wo die Mitarbeitenden selbst an die Realität der Geschichten glauben.
    Die drei von Euch genannten Favoriten finde ich spannend, würde aber das Gleichnis vom verlorenen Sohn in meiner Liste mindestens an die zweite Stelle setzen. Sie hat eine ähnliche Richtung wie die Josephsnovelle. Hier kommen noch andere Züge der Geschwisterkonstellationen zutage.
    Auf jeden Fall freue mich auf weitere Rückblicke. Das macht die Sommerpause von „Ausgeglaubt“ erträglicher…

    1. Danke lieber Sven-Erik für deine Reaktion – ja, in Sachen Urvertrauen ist die biografische Ausgangslage sehr verschieden! Und ja, das Gleichnis vom verlorenen Sohn gehört natürlich in die Liste!

  2. Ja, Fundamentalisten sollten die Bibel von unmündigen Kindern fern halten…

    Das Gegenteil tun sie …

    Mt 19,14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.

    Mk 10,14 Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

    Jesus segnet sie.

    Unmündige Kinder sind schuldig … für nichts.
    LG

  3. Zum Thema Kinder und Gott/Bibel empfehle ich die Worthaus-Vorträge von Georg Langenhorst (7.3.1 Mit Kinder über Gott reden und 7.3.3 Mit Kindern die Bibel entdecken). Unabhängig von dem Kinder-Bezug haben mich die Vorträge auch als Erwachsener begeistert!

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