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Warum gibt es die Welt?

In dieser neuen Staffel widmen wir uns den grossen Fragen und diskutieren theologische Antwortversuche darauf.
In dieser Episode steigen wir ganz grundsätzlich ein: Weshalb gibt es eine Welt? Warum ist da etwas und nicht vielmehr nichts?

Die Frage nach dem Ursprung und dem Grund der Welt sprengt die menschliche Vorstellungskraft. Seit jeher gibt es religiöse Deutungsversuche. Aber haben diese angesichts naturwissenschaftlicher, v.a. physikalischer Erklärungen, überhaupt noch etwas beizutragen? Und wer ist dann Gott?

Wir sind gespannt, was ihr euch dazu überlegt. Bitte schickt uns eure Gedanken an contact@reflab.ch.

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4 Kommentare zu „Warum gibt es die Welt?“

  1. Herzliche Gratulation zu Eurem Mut, diese grossen Fragen anzugehen!

    Aus der Tatsache, dass es nicht nichts gibt, lässt sich schliessen, dass die Existenz des Universums irgendwie “besser” ist als dessen Nichtexistenz. Das wiederum gibt einen Hinweis, dass das Universum eine gewisse Bedeutung hat. Eine Welt ohne Sinn und Zweck erscheint mir deshalb nicht nur schwer erträglich, sondern auch unplausibel.

    Die Physik hat riesige Fortschritte gemacht in der Beschreibung, wie die (materielle) Welt funktioniert. Ihre Beschreibung der Ursachen (das Warum) gehen jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Und sie muss den Zweck (das Wozu) völlig offen lassen. Und genau in diesem Bereich bringen uns theologische Betrachtungen weiter. Würdet Ihr dem zustimmen?

  2. Die Frage danach, wie IHR euch denn nun die Entstehung der Welt als CHRISTEN denkt, fand ich enttäuschend platt beantwortet. Es muss ja legitim sein zu sagen, “so wie es dem aktuelle Stand der Wissenschaft entspricht”… Dann fehlt mir aber eine Erklärung, welche Rolle, welche Konsequenz, welche Bedeutung euer Glaube hat, welches Gottesbild ihr habt, welche Bedeutung haben Leben, Tod, Ewigkeit, Sünde usw… all die großen Fragen hängen da doch dran. Ich fände es doch wirklich ENTSCHEIDEND, wenn ihr dieses Thema anpackt (dafür erst mal Danke!), dass ihr dann auch die sich aus der oben zitierten Aussage ergebenden Konsequenzen thematisiert. Wird klar was ich meine?

  3. Ich fand diesen Podcast wieder mal sehr interessant und gut!
    An einer Stelle ging es darum, ob man die Welt nicht auch „als Gott“ bzw. göttlich bezeichnen könnte. Hierzu möchte ich folgendes Buch empfehlen: „Im Herzen der Materie: Glaube im Zeitalter der Naturwissenschaften“ von Heinz-Rudolf Stadelmann. Stadelmann hat Physik, Mathematik und Astronomie studiert und war dann lange Zeit als Atomphysiker tätig. Später hat er dann aber Theologie studiert und als Pastor gearbeitet – er sitzt also genau an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Theologie.
    Ich finde sein Buch sehr lesenwert weil es wissenschaftliche Erkenntnisse aufnimmt und zugleich Gott mit in die Gleichung einbezieht. Mein Fazit, das ich persönlich daraus gezogen habe: Die Welt ist eine Manifestation Gottes, wobei Gott aber durchaus mehr ist als „nur“ die Schöpfung – insofern haben wir es weder mit einem klassischen Theismus zu tun ebensowenig aber auch mit einem bloßen Pantheismus. Ob man das nun als Panentheismus bezeichenn will oder nicht, ist für mich nicht so relevant. Ich persönlich finde, die gesamte Schöpfung als Manifestation Gottes zu begreifen, in vielerlei Hinsicht hilfreich.
    Es gibt das Hörbuch dazu übrigens sowohl bei Spotify als auch bei Apple Music!
    Viele Grüße:
    Tetje

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