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Podcast Mindmaps

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Mindmaps ist der Podcast für alle, die aktuelle Bücher nicht nur lesen, sondern weiterdenken wollen. Monat für Monat sprechen Manuel Schmid und Peter Hempelmann über ein Sachbuch, das philosophisch etwas zu sagen hat: über Menschenbilder, Weltdeutungen, Krisendiagnosen, politische Ideen, gesellschaftliche Konflikte, technologische Umbrüche oder neue Formen von Sinnsuche.

Dabei bleibt «Mindmaps» dem treu, was den Podcast von Anfang an geprägt hat: die Lust am Denken, die Freude an grossen Fragen und der Blick dafür, dass unsere Gegenwart eine lange Vorgeschichte hat. Nach den Streifzügen durch die Philosophiegeschichte richtet sich der Blick nun stärker auf die Gegenwart: Welche Bücher prägen aktuelle Debatten? Welche Annahmen über Mensch, Welt und Wirklichkeit stecken in ihnen? Was überzeugt – und wo muss man widersprechen?

Manuel und Peter lesen kritisch, aber nicht besserwisserisch; theologisch interessiert, aber nicht binnenkirchlich verengt. Sie fragen, was sich aus den besprochenen Büchern für Theologie, Kirche und Glauben lernen lässt – und wo christliche Traditionen ihrerseits etwas in die Debatte einbringen können.

Mindmaps: ein Podcast über Bücher, Ideen und die Frage, was sie mit Gott und der Welt zu tun haben.

Der Podcast «mindmaps» wird neu in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz verantwortet.

 

Hinweis für bisherige Hörer von «mindmaps»: Keine Sorge, wir werden unsere Streifzüge durch die Geschichte der grossen Denker und Denkerinnen natürlich fortsetzen – es erscheinen in näherer Zukunft bei «mindmaps» also sowohl Folgen in der philosophiegeschichtlichen Reihe als auch Folgen im neuen Format, in denen wir aktuelle Bücher besprechen und als Deutungen der Gegenwart kritisch weiterdenken.

Manuel und Peter fragen, wie eng Heideggers Philosophie mit seiner Nähe zum Nationalsozialismus verknüpft ist. Sie diskutieren, was von seinem Denken bleibt, wenn Werk und Biografie nicht sauber zu trennen sind.
Kann die Aufklärung ihre eigenen Versprechen noch einlösen – oder muss sie zuerst über sich selbst aufgeklärt werden? Manuel und Peter diskutieren Michael Hampes Buch «Die Krise der Aufklärung» und fragen, was von Fortschritt, Wahrheit und Vernunft bleibt, wenn die grossen Gewissheiten ins Wanken geraten.
Eine Philosophie nach dem Zusammenbruch grosser Gewissheiten: Diese Folge führt in Martin Heideggers Denken ein und zeigt, warum seine Begriffe von Angst, Sorge und Sein zum Tode bis heute nachwirken. Es geht um die Wucht von Sein und Zeit, um seine eigentümliche Sprache und um die politischen Abgründe, die in dieser Einführung bereits sichtbar werden.
Ist unsere Verletzlichkeit ein Mangel, den wir überwinden sollten – oder eine Voraussetzung dafür, dass unser Leben überhaupt Bedeutung gewinnt? Manuel und Peter diskutieren Matthias Jungs Buch «Sinn und Organismus» und fragen, was seine Philosophie für unser Menschenbild im Zeitalter von KI und Transhumanismus bedeutet.
Kann Edmund Husserl zeigen, dass wir der Wirklichkeit wirklich begegnen und nicht nur unseren eigenen Wahrnehmungen? Seine Phänomenologie setzt genau dort an: bei der Lebenswelt, bei der Erfahrung und bei der Hoffnung, zu den Sachen selbst vorzudringen.
Wahrheit ist für Kierkegaard kein Gedanke, den man abhakt, sondern etwas, das ins Leben einschneidet. Diese Folge fragt, warum sein Denken bis heute nachwirkt – und weshalb es zugleich provoziert, tröstet und widerspricht.
Markus Gabriels Buch «Ethische Intelligenz» entfaltet grosse Hoffnungen auf die moralische Rolle der KI. Im zweiten Teil der Diskussion gehen Manuel und Peter in die Tiefe und prüfen kritisch, wie tragfähig seine Thesen über Bewusstsein, Freiheit, moralische Tatsachen und das Menschsein im Gegenüber zur Maschine wirklich sind.
Kann künstliche Intelligenz den Menschen nicht nur effizienter, sondern auch ethisch klüger machen? Manuel und Peter zeichnen nach, warum Markus Gabriel in der KI mehr sieht als ein Werkzeug: ein Gegenüber, das unsere moralischen Muster sichtbar macht und unser Selbstverständnis herausfordert.
Endlich: Søren Kierkegaard! Peter und Manuel stellen ihn als Denker vor, bei dem Leben und Werk kaum voneinander zu trennen sind. Es geht um Todeserfahrungen, Verzweiflung, bürgerliche Fassaden – und die Frage, warum für Kierkegaard nur das Denken Gewicht hat, das durch die eigene Existenz hindurchgegangen ist.
Formulare, Verwaltungslogiken, digitale Systeme: Hartmut Rosa erklärt, warum moderne Gesellschaften uns immer häufiger in vorgegebene Optionen zwingen. Manuel und Peter nehmen diese These auf und prüfen, wo sie überzeugt, wo sie zu pauschal wird und warum sie auch theologisch interessant ist.
In dieser Folge sprechen Manuel und Peter darüber, warum Jürgen Habermas ausgerechnet als postmetaphysischer Denker so beharrlich auf Religion zurückkommt. Sie gehen der Frage nach, was einer säkularen Vernunft fehlt, weshalb Habermas das Gespräch mit Ratzinger sucht und warum seine Öffnung zur Religion zugleich stark und unbefriedigend wirkt.
In dieser Folge sprechen Manuel und Peter aus aktuellem Anlass über Jürgen Habermas: über seinen Rang als Philosoph und Sozialtheoretiker, über seine Theorie des kommunikativen Handelns und über sein Ideal einer deliberativen Demokratie. Dabei geht es auch um die Frage, ob die «Macht des besseren Arguments» in einer polarisierten Öffentlichkeit noch trägt – oder ob Habermas an der Wirklichkeit scheitert.
Von «Hope dies – Action begins» bis zu «Alles wird gut»: Hoffnung polarisiert. Olivia Röllin und Manuel Schmid diskutieren, ob Hoffnung naiver Trost, gefährliche Illusion oder eine unverzichtbare Ressource für unser Leben ist. Und sie gehen der Frage nach, ob sich Hoffnung lernen lässt…

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