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RefLab: Dein digitales Lagerfeuer

Ist unsere Verletzlichkeit ein Mangel, den wir überwinden sollten – oder eine Voraussetzung dafür, dass unser Leben überhaupt Bedeutung gewinnt? Manuel und Peter diskutieren Matthias Jungs Buch «Sinn und Organismus» und fragen, was seine Philosophie für unser Menschenbild im Zeitalter von KI und Transhumanismus bedeutet.
Die Manifesta 16 füllt aufgegebene Gotteshäuser im Revier mit zeitgenössischer Kunst. Eine Spurensuche zwischen verblasstem Glanz und der Chance auf ein neues gesellschaftliches Miteinander.
Unsere Stimme verrät, wie es uns gerade wirklich geht. Ob wir entspannt oder gestresst sind. Sie lässt sich kaum kontrollieren, kaum verstecken – und genau darin liegt ihre Kraft. Eine Folge über den Klang der Stimme als Weg sowohl zu den verletzlichsten Orten im Innern als auch zur Erfahrung des Heiligen.
Am 27. September stimmt der Kanton Zürich darüber ab, ob alle Alters- und Pflegeheime sowie alle Spitäler assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten dulden müssen. Noe zeigt, warum diese Frage auch theologisch ein Grenzfall ist.
Am Stammtisch diskutieren Veronika und Felix über künstliche Intelligenz (KI) und die Enzyklika des Papstes «Magnifica humanitas».
Was passiert, wenn künstliche Intelligenz Dinge besser kann als wir? Wenn sie schneller schreibt, recherchiert, programmiert – und irgendwann vielleicht tatsächlich dafür sorgt, dass weniger menschliche Arbeit gebraucht wird? FOBO – Fear of Becoming Obsolete nennt sich die Angst, überflüssig zu werden.
In der ersten Folge von «Sapperlot» treffen zwei Welten aufeinander: Cheyenne Mackay, Podcast-Profi und selbstbeschriebene «wahrscheinlich Atheistin», und Sarah Staub, Pfarrerin, Pädagogin und «meistens gläubig». «Sapperlot» ist der neue RefLab-Podcast für überfragte Erwachsene mit neugierigen Kindern.
Leicht kann man dem Eindruck erliegen, dass es noch nie so schlimm um die Welt stand wie heute. Wie können wir mit dieser Situation so umgehen, dass wir im Sturm der Katastrophenmeldungen nicht die Orientierung verlieren? Die fünfte und vielleicht wichtigste Navigationshilfe: das metamoderne Denken, das die Vorstellung überwindet, alles werde nur schlimmer, und den Blick für radikal neue Lösungen öffnet.
Jeder Mensch hat einen Ort, an dem er oder sie sich besonders verbunden fühlt. Mit der Lichtung an der Aare, unter der Lorraine-Brücke fühlt sich unsere Autorin Johanna di Blasi besonders verbunden.
In den 80er-Jahren wurde Luisa Francia mit Büchern zu Hexen, Göttinnen und Menstruationsblut bekannt. Nun tourt ihre Göttinnensammlung durch Kirchen. Was macht das mit Kirche – und was mit unserer Wahrnehmung?
Kreuz, Kippa, Kopftuch: Verhandelt wird längst nicht über alle gleich.
Was bleibt von einer Religion, wenn ihre Kirchen leerer werden, ihre Institutionen an Bedeutung verlieren und immer weniger Menschen ihre Glaubenssätze teilen? Vielleicht überraschend viel. Vielleicht ist die Geschichte der Säkularisierung nämlich nicht nur eine Geschichte vom Verschwinden des Christentums – sondern auch eine seines Erfolgs.