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Unsere flüchtige „Solidarität“

Im Moment ist es „in“, Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen oder die Ukraine zu unterstützen. Man kann sogar ein Seidentuch für 200 Franken kaufen, dessen Gewinn an NGOs gespendet werden.

Während es grossartig, ja schon fast erleichternd ist zu sehen, dass man es in Europa hinbekommt, nicht nur über Solidarität zu reden, sondern Solidarität zu reden, stellt sich Fabienne die Frage: Warum erst jetzt? Wo war diese Solidarität beim Krieg in Syrien oder als letztes Jahr ungezählte Menschen aus Afghanistan flohen? Und was ist mit Menschen aus dem Yemen, Rohingyas und Uighur:innen? Halten wir in diesen Kontexten Krieg und Unterdrückung dermassen „normal“, dass wir sie einfach vergessen? Kann es sein, dass es uns beim Helfen manchmal mehr darum geht, dass wir uns nützlich fühlen, als dass es uns effektiv ums Helfen geht?

Ein etwas wütender Buchvlog als sonst – dafür mit zwei Tipps, wie sich die Schweiz und Deutschland als Migrationsland anfühlen können, wenn man nicht-weiss, nicht-europäisch und nicht-christlich ist.

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