Dein digitales Lagerfeuer
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Musik

Der Eurovision Song Contest 2025 in Basel bringt nicht nur Glitzer und Pop auf die Bühne, sondern auch politische Spannungen – vor allem rund um die Teilnahme Israels. In dieser Folge fragen sich Stephan und Manu: Wie politisch darf oder soll ein Kulturanlass wie der ESC eigentlich sein? Geht es noch um Musik – oder längst um Moral?​
»Nostalgie« meint eine sehnsuchtsvolle Hinwendung zu vergangenen Erfahrungen, Eindrücken und Tätigkeiten. Was Heimweh für den Raum ist, das ist Nostalgie für die Zeit. Und das darf man sich dieser Tage auch mal gönnen…
Wir leben in Zeiten der «Polykrise». Die weltpolitischen Ereignisse überschlagen sich, und vielen Menschen fällt es schwer, den ihre Hoffnung aufrecht zu erhalten. Ist es möglich, mitten in den Unberechenbarkeiten des Lebens den Kopf über Wasser zu halten? Kann man den Moment geniessen, auch wenn die Zukunft unsicher ist?
Ihr neustes Projekt heisst «Totätanz» und ist eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit dem Tod – «der ist nämli einfach Teil des Lebens», sagt die Jodlerin Simone Felber. Warum Jodeln per se eine existentielle Angelegenheit ist und Trauernde nicht Aussätzige – hört ihr in dieser Folge.
Kein Mensch lebt ohne Kultur. Aber oft reden wir von «Kultur» so, als sei dies etwas für Leute, die etwas Besseres sind oder sich dafür halten. Immer noch unterscheiden wir zwischen «hoch» und «populär», «Ernst» und «Unterhaltung». Dadurch schließen wir die meisten Menschen von dem aus, was als «Kultur» gelten darf.
Die Gegenwart ist ein Minenfeld, die Zukunft liegt im Nebel. Die Musik dazu klingt schillernd. Um so wichtiger sich ab und zu die Kopfhörer aufzusetzen und zu tanzen. Jetzt erst recht.
Wenn du mich fragst/ wird alles gut/ mein Kind! Mach dein Ding/ aber such’ keinen Sinn ... yeah, yeah ... Zu «Zukunft Pink» von Peter Fox und «The Climate Book» von Greta Thunberg.
Das neue Album von Nick Cave «Wild God» scheint einmal mehr eine musikalische Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten, vielleicht sogar persönliches Glaubensbekenntnis zu sein.
So könnte Lobpreis 2024 klingen: Das Album «Wild God» von Nick Cave regt dazu an sich Gedanken über die Wirkung von religiöser Musik zu machen.

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