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Podcast Holy Embodied

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen.

Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken.

Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen.

Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, «Holy Embodied» in seiner ganzen Radikalität zu leben.

Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs.

Gespräche zwischen Leela Sutter und Sarah Staub oder Gästen sowie kurze Tutorials zum ganz konkreten Üben dienen uns dabei als Pfeiler.

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Hier geht’s zur YouTube-Playlist mit Praxisübungen von Leela, und hier direkt zu Leelas Website.

Wann hast du zuletzt gemerkt, dass du einen Körper hast? Nicht weil er weh tat. Sondern weil er wusste, was gut für dich ist. Ein Gespräch mit Caroline Theiss über Körper, Resilienz und intelligente Intuition.
Erleuchtung via Pflanzenmedizin oder andere psychedelische Substanzen? Ein ambivalenter Trend, den wir mit dem Professor und Chefarzt Gregor Hasler einzuordnen versuchen.
Wie lebt man weiter, wenn der Tod immer wieder ins eigene Leben tritt? Mit Janna Horstmann spreche ich ungefiltert über Tod, Trauer und Wut – und über die radikale Option, dass selbst tiefster Schmerz und Trauma vollständig transformiert werden können. Ohne etwas schönzureden.
Schon die Sterndeuter folgten einem Stern bis zur Krippe. Aber was bedeutet der Blick zu den Sternen heute?
Trägt man irgendwann nur noch beiges Leinen, wenn man spirituell ist? Voll nöd. In dieser Folge sprechen wir über Mode, Identität und Präsenz. Über Kleider als Schutz, Spiel und Selbstausdruck. Und darüber, weshalb sie vielleicht weniger Kostüm und mehr Ausdruck unseres Wesens werden, je tiefer wir in uns selbst zuhause sind.
Die freiberufliche Pastorin Anne Pumperla bietet christliche Mystik «ohne Esoterik» an – und findet, um diese tiefe Verbindung zum Göttlichen zu leben, reicht es, zwischendurch und mittendrin Einzuchecken. So, wie wir das mit unseren Handys auch tun.
Spiritualität beginnt oft wie ein grosser Befreiungsschlag: Alte Dogmen fallen weg, wir atmen freier, fühlen uns leichter. Wie wunderbar. Doch manchmal schleicht sich unbemerkt etwas Neues ein: spiritueller Perfektionismus. Die Stimme, die sagt: «Das müsstest du doch inzwischen besser können.» Was das mit Autofahren und dem Paradies zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.
Gelebte Mystik oder verkörperter Spiritualität klammert das Weltgeschehen nicht aus, sondern ist mittendrin – etwas, was Mystiker*innen aus allen Traditionen immer schon betonen. Deshalb hat Holy Embodied für diese Folge den Konfliktforscher und Rapper Moritz Haegi aka MzumO eingeladen und mit ihm über sein Jahr in Palästina und seinen Umgang damit gesprochen.
Lebendig zu sein, verlangt Mut, Neugier – und die Bereitschaft, sich zwischendurch im Spiel zu verlieren. Lebendigkeit heisst auch, mir immer wieder etwas zuzumuten – und mich selbst der Welt zuzumuten. Was das mit Trotz, Erdlöchern und dem nächsten RefLab-Festival zu tun hat, hört ihr in dieser Folge von Holy Embodied.
Vor einem Jahr ist mein Vater gestorben, unerwartet und sehr schnell. Ich habe seinen Tod unendlich klar erlebt, habe das Licht gesehen, das zurück ins Licht geht. Wie trauert es sich auf diesem Hintergrund?
Er war römisch-katholischer Priester und hat sich durch ein Burnout und Coming-Out zum Mystiker gehäutet: Pierre Stutz. Sein Buch «Geborgen und frei – Mystik als Lebensstil» erscheint in diesen Tagen als Neuauflage – doch was heisst es, Mystik wirklich zu leben? Oder anders gefragt: Wie fühlt sich eine Mystiker*in am Montagmorgen im Jahr 2026?
Wir ignorieren es gerne, das Sterben. Sei es am Ende eines Menschenlebens, vor allem aber auch mittendrin: Da sind wir immer wieder von Neuem gefragt, Versionen von uns selbst, von Beziehungen, von Ideen und Wünschen, von vermeintlichen Träumen sterben zu lassen. Keine einfache Sache – und gleichzeitig etwas sehr Heiliges.
Sie arbeitet mit Erdenergie und benutzt Zweige als Akupunkturnadeln: Dorothea Leber befreit so Häuser, Gärten und Orte von «geopathic stress» oder Erdstrahlung. Holy Embodied hat sie in Sussex besucht.
Langlebigkeit wird an jeder Ecke angepriesen: Seien es Pülverchen, die unsere Gelenke geschmeidig halten, medizinische Eingriffe oder auch kosmetische Prozeduren. Altern und letztlich Sterben sind sowas von out. Welches Menschenbild steckt hinter diesem Trend? Und welches Verständnis von Gott?
Seit über 30 Jahren übt sie Yoga, sie ist Pfarrerin in Zürich und im Vorstand eines Festivals der Stille: Kathrin Rehmat. Wir sprechen über Einsichten aus der Stille, aus dem Körper und die wunderbare Tatsache, dass die Stille niemandem gehört.
Wie lässt sich Gott dort finden, wo es weh tut, wo Körper nicht «funktionieren» und Leben nicht glatt verläuft – ohne in spirituelle Vertröstung oder spiritual bypassing zu verfallen?
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