Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Persönlich

Als Kind habe ich Weihnachtsgeschenke geliebt! Das bunte Papier, die Päckchen unter dem Tannenbaum, die Erfüllung grosser und kleiner Wünsche. Oder die aufwändigen Adventskalender mit den täglichen Überraschungen: Dosierte Vorfreude auf Heilig Abend. Heute möchte ich gerne darauf verzichten. Aber nicht ganz.
Mein Leben vor und nach der Begegnung mit dem Tod war ein anderes. Danach kam eine neue Zeitrechnung.
Unsere Autorin Deborah Leela Sutter war zehn Tage in Quarantäne – und hat in dieser Zeit manche Dinge neu oder anders entdeckt.
Heute wird Diego Armando Maradona 60 Jahre oder drei Fussballerkarrieren alt. Eine unvollendete Abrechnung.
Geistlich zu probieren und auch mal daneben zu langen heisst natürlich nicht, ein spirituelles Trendangebot nach dem anderen zu verzehren.
Im Pinienwald, der tagsüber als Parkplatz dient, kniet ein Mann auf einem kleinen Teppich, das Meer im Rücken. Unsere Tochter fragt nach, was der Mann gerade macht.
In einer Zeit, in der das Glücklichsein anscheinend Pflicht ist, brauchen wir Mut zum Unglücklichsein. Warum?
Scheitern ist der Normalfall: Es ist der Weg, zu lernen und zu wachsen. Das wussten schon eine Menge kluge Leute. Unsere Autorin nimmt sich daran ein Beispiel.
Wer den Glauben daran festmacht, Gottes Anwesenheit emotional oder sinnlich wahrzunehmen, wird auf diesem Eis über kurz oder lang einbrechen. Gott ist nahe, ja – aber anders.
In allen wichtigen Bereichen meines Lebens treffe ich immer wieder auf mein Schamgefühl. Egal, ob es um meinen Körper, zwischenmenschliche Beziehungen oder meinen Glauben geht. Gerade hier erlebe ich als Christin immer wieder unterschiedliche Dimensionen der Scham.
Warum genau sollten wir eigentlich ständig glücklich sein? Diese kleine Blogserie hinterfragt das spätmoderne Mantra, dass nur ein glückliches Leben ein lebenswertes, sinnerfülltes Leben sein kann – und wagt stattdessen ein Statement für die Freiheit, wenigstens zeitenweise auch richtig unglücklich zu sein. 
Ein kleines, feines Museum mit einer eigenen Art der Kunstvermittlung. Es will sich mit seinen Geschichten in den Geschichten der Besucher*innen fortsetzen. Das macht Freude!
"Gute Besserung, ich hoffe, Sie werden schnell wieder gesund. Alles Gute noch." Das ist der Satz, den ich mindestens acht Mal höre, während ich im spärlich eingerichteten Wartezimmer meines Hausarztes sitze.
Geistbestimmt zu leben heisst ankommen, aber nicht am Ende, sondern am Anfang. Wäre das nicht die reformierte Art zu glauben und zu leben?
Warum kann ich morgens nicht einfach aussehen, wie ein Supermodel? "Schamlos durch das Leben" ist eine neue Kolumne von Joana Lewandowski.

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