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Ethik & Gesellschaft

Facebook-Gruppen für «Sternenkinder-Eltern», Ideen zur Trauerkultur, Sterben mit Instagram-Publikum: Das Thema Tod ist auf Social Media präsent. Eine heilsame Entwicklung für unsere Gesellschaft?
Vor wenigen Wochen sagte die Schweiz Ja zum Burka-Verbot. Die muslimische Körperverhüllung wurde als Ausdruck der Verhinderung weiblicher Emanzipation gesehen. Jetzt überraschen europäische Kunstturnerinnen mit der gegenteiligen Stossrichtung: Die jungen Frauen sehen es als Statement gegen Sexismus an, sich zu verhüllen.
Was uns die Gründung einer elitären Fussball-Organisation (Super League) mitzuteilen hat...
Dem Zürcher Böögg wurde gestern auf der legendären Teufelsbrücke im Urkanton Uri der Scheiterhaufen bereitet. Ausnahmsweise. Schuld ist Corona. Worum geht es in solchen Bräuchen? Welche Emotionen werden geschürt? Und welche Rolle spielt der Teufel?
Vor 500 Jahren ist eine der wirkmächtigsten Berufungen auf das eigene Gewissen formuliert worden. Luther stand in Worms vor dem Kaiser, der seinen Widerruf forderte. 500 Jahre später können wir froh sein, dass Luthers Antwort besser war als unsere Erinnerung daran. 
Das Naturhistorische Museum Bern lädt unter dem Titel «Queer — Vielfalt ist unsere Natur» zu einer verwirrenden Expedition ins «Queerreich» ein. Es geht auch um die Frage, wie queer die Bibel ist. Viele werden überrascht sein, wie gross die Vielfalt der Geschlechter und sexuellen Ausrichtungen nicht nur bei Menschen, sondern gerade und besonders auch im Tierreich ist.  
Das Referendumskomitee gegen die «Ehe für alle» fühlt sich diskriminiert, weil mehrere Banken sich geweigert haben, für seinen Trägerverein ein Konto zu eröffnen. In seinem Blogbeitrag von heute morgen hat Stephan Jütte das eigenartige Rechtsempfinden des Vereins angeprangert und die Freiheit einer Bank hervorgehoben, selbst zu entscheiden, mit wem sie Geschäfte machen möchte und mit wem nicht. Ich erkläre hier, warum ich die Ablehnung der Bank trotzdem daneben finde.
Manchmal schreibt das Leben lustige Geschichten: Dem rechtskonservativen Nein-Komitee gegen die «Ehe für alle» ist es bei mehreren Banken nicht gelungen, ein Konto einzurichten. Deshalb reichen sie nun – exemplarisch – Strafanzeige ein gegen die Raiffeisen-Bank in Zug. Und zwar wegen Verletzung der Rassismusstrafnorm.
Mit diesem Beitrag setzt Thorsten Dietz seine Blogserie über die evangelikale Bewegung und das Phänomen der «Postevangelikalen» fort. Er spürt den Gründen für die Politisierung weiter Teile des Evangelikalismus nach – und zeigt auf, dass die Versuchung zum Autoritarismus wohl zum zeitgenössischen Evangelikalismus gehört, dass er ihr aber nicht notwendigerweise erliegen muss.
Vor zehn Jahren wurde die Filterbubble entdeckt: Über einen inflationären Ausdruck – und die Allwissenheit der Algorithmen
Einmal richtig Lockdown und danach zurück ins Leben! Für Gott hat’s funktioniert, für uns wird das Leben zwischen den Zeiten langsam unerträglich.
Karfreitag der Mitgeschöpfe: Wir brauchen Rituale des Abschiednehmens, die anders-als-menschliche Wesen einschliessen.
Die Kanzlerin bittet die Bürgerinnen und Bürger an einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz letzten Mittwoch um Verzeihung. Nicht einfach mit einem beiläufigen «Sorry.», sondern mit einer veritablen Schuldübernahme. Die geplante Osterruhe sei ein Fehler gewesen, für den sie allein die Verantwortung trage. Man kann darin ein Zeichen demütiger Selbstbescheidung erkennen aber auch eine neue Form personalisierter Machtpolitik.

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