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Ethik & Gesellschaft

...und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
Dass unser Sprachgebrauch derzeit kritisiert wird, ist nichts Neues. PETA Deutschland hat jedoch einen ziemlich ungewohnten Vorschlag gemacht.
Wahrscheinlich freuen sich die meisten Menschen, können sie das Homeoffice wieder verlassen, sich in Bars treffen oder zusammen im Sport schwitzen. Der Sommer lockt dazu, ständig etwas zu unternehmen und die coronabedingte Langsamkeit über Bord zu werfen. Jedoch nicht immer zu unserem Vorteil.
Christlicher Konservatismus befindet sich im Kulturkampfmodus, Milieus driften gefährlich auseinander. Ein neues Buch, «Christentum von rechts» sucht nach Gründen und Lösungen.
Bei vielen Menschen schwindet das Freiheitsgefühl. Da hilft der Hinweis auf die freiheitlichen Grundrechte herzlich wenig. Kommt nun die Zeit, da wir Freiheit nicht länger nur beanspruchen, sondern einander grosszügig ermöglichen?
Es wäre ein schönes Zeichen gewesen. An Ungarn, das unter Victor Orbán vor einer Woche mehrere Gesetzesänderungen verabschiedet hat, die insgesamt Informationen zu Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit verbieten.
Selbst Menschen, die sonst nie Fussball schauen, haben eine Meinung zur Nationalmannschaft. Mindestens während den EM- und WM-Spielen. Meistens sagt die aber weniger über die Mannschaft oder den Trainer aus als über einen selbst. Eine kleine Typologie der «Nati-Expert:innen» und «Fussball-Verächter:innen»:
«Du verdammter Hurensauhund, du! Dreckspack! Mach, dass du wegkommst! Taliban-Terrorist! Verschwinde! Fahr ab!» Der Surprise-Verkäufer im Schatten des Eingangs einer Berner Bäckerei ist sichtlich verstört.
Statt für «Evangelium», für die «gute Nachricht», sorgt die Kirche laufend für «bad news». Dabei würde sie ein altes Konzept bestens kennen, um mit eigenen Fehlern umzugehen: Busse tun.
In der aktuellen Episode unseres Podcasts «Ausgeglaubt» reden wir mit dem Risk Manager und stellvertretenden CEO bei einer börsenkotierten Schweizer Bank. Das Gespräch über den Reputationsverlust der Banken und ihrer Verantwortlichen, über Berufsethos und einen gesunden (christlichen?) Umgang mit Geld hat einige fundamentale Fragen angestoßen. Manuel Schmid denkt hier darüber weiter nach.
Jetzt wird mit Schallkanonen auf Flüchtlinge gezielt. Eine Nachricht neben anderen. Eine Information im Informationsstrom. Und gleichzeitig: Was für eine Ungeheuerlichkeit, was für eine Monstrosität.
Der Ständerat diskutierte heute über die Beteiligung der Schweiz am europäischen Grenzschutz.
Ich durfte das erste Mal abstimmen und musste für mich zunächst definieren, welche Person ich sein möchte.

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