Das Ende des Lockdown naht. Wie können wir uns auf die Zeit danach vorbereiten? Und was braucht es, damit wir die Herausforderungen, die auf uns warten, angehen können?
Krisenzeiten bringen das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor. So gibt auch die aktuelle Pandemie-Ausnahmesituation genügend Grund, sich vor dem Menschsein zu ekeln – und es zugleich hochzuhalten. Die Frage bleibt: Worauf wollen wir in Zukunft setzen?
Der gegenwärtig viel besprochene Roman „Die Pest“ (1947) von Albert Camus ist mehr als eine kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum. Er ist auch eine Parabel, was Glaube sein könnte – und nicht nur, was er auf keinen Fall sein darf.
Kein Dichtestress, weniger Lärm, saubere Luft und mehr Ordnung auf den Strassen. Was konnte er sich mehr wünschen? Endlich war er sich selbst und gleichzeitig vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.
Die christliche Ethik unterscheidet zwischen einer „Freiheit von etwas“ und einer „Freiheit zu etwas“. Es ist dieser solidarische Gebrauch der Freiheit, der die Stärke liberaler Gesellschaften ausmacht, und der in der Coronakrise auf dem Prüfstand steht.
Die vierte Woche im Ausnahmezustand bricht an. Zeit für eine Aktualisierung unserer Selbstsorge-Routine. Was ist es, was uns jetzt unterstützt im Aushalten globaler Unsicherheit und «nicht wissen wann und wie es weitergeht»?
Und wieder geht der Corona-Ausnahmezustand in eine weitere Wochenrunde. Spannende Literaturtipps und Podcast-Juwelen hat Stephan Jütte schon weitergegeben – hier folgen nun einige Empfehlungen aus dem Netflix-Universum …
Wirtschaft gegen Werte, Geldverdienen gegen Menschenleben retten, und die Meinung scheint gemacht: Nichts ist wertvoller als die Gesundheit. Aber stimmt das?
Stephan Jütte hat sich als Leiter des Reformierten Laboratoriums dafür entschieden, ein neues Implantat der ETH zu testen, damit das RefLab in eine neue digitale Ära katapultiert werden kann.
Angst kann lähmen, das Leben blockieren. Sie kann aber auch Leben retten. Und ganz sicher ist sie nicht einfach das Gegenteil von Glauben. Denn wer glaubt, wird nicht von allen Ängsten befreit – aber er/sie wird fähig, mit Angst zu leben.