Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Manuel Schmid

In dieser Blogserie erkunden wir die Unberechenbarkeiten unseres modernen Lebens – und suchen nach Antworten auf die Frage, wie man mit den Risiken und Nebenwirkungen der neuzeitlichen Existenz leben kann, ohne den Kopf in den Sand zu stecken. Sollte es sogar möglich sein, auf dem dünnen Eis zu tanzen?
In einem früheren Beitrag habe ich den christlichen Streamingdienst »PureFlix« kritisiert. Er präsentiert eine auf die Sensibilitäten eines evangelikalen Publikums zugeschnittene Welt und führt ganz bewusst eine unterschwellige Botschaft mit. Aber natürlich wird nicht nur auf dieser Plattform kräftig gepredigt. Mein Statement für gute Film- und Seriengeschichten ohne doppelten Boden.
In Amerika wurde »PureFlix« als christliche Alternative zu Netflix lanciert. Das Bestreben, eine »saubere Welt« darzustellen und so den Glauben von Christ*innen zu stärken, ist aber durchaus kritikwürdig. Und es zeigt die Ängstlichkeit und Engstirnigkeit eines solchen Programms.
Die Schweiz hat beide Vorstösse, ansässige Unternehmen im Blick auf ihre humanitäre Verantwortung stärker in die Pflicht zu nehmen, ins Leere laufen lassen. An einem mangelhaften Problembewusstsein muss das nicht liegen. Vielleicht ist unsere Welt einfach zu kompliziert geworden, um den Mut für herzhafte Entscheidungen noch zu finden…
Die Netflix-Dokumentation »The Social Dilemma« hat hohe Wellen geschlagen. Kaum je wurden die Abgründe unserer Social-Media-Gesellschaft anschaulicher und ungeschminkter aufgezeigt. Angestoßen von diesen Impulsen lotet diese Blogserie die Paradoxe aus, in welche uns der Gebrauch von YouTube, Facebook, Instagram und Co. hineinwirft. Und sie fordert uns heraus, keine bloßen Opfer der Algorithmen zu bleiben, sondern Akteure im ambivalenten Spiel der sozialen Medien zu werden.
Die Netflix-Dokumentation »The Social Dilemma« hat hohe Wellen geschlagen. Kaum je wurden die Abgründe unserer Social-Media-Gesellschaft anschaulicher und ungeschminkter aufgezeigt. Angestoßen von diesen Impulsen lotet diese Blogserie die Paradoxe aus, in welche uns der Gebrauch von YouTube, Facebook, Instagram und Co. hineinwirft. Und sie fordert uns heraus, keine bloßen Opfer der Algorithmen zu bleiben, sondern Akteure im ambivalenten Spiel der sozialen Medien zu werden.

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