Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Manuel Schmid

Dieser zweite Beitrag zu den Konturen einer «Ökotheologie» beschäftigt sich mit der Entfremdung des modernen Menschen von dem, was er (in verräterischer Sprache) seine «Umwelt» nennt. Unsere Mitgeschöpfe sind uns fremd geworden oder begegnen uns nur noch im Zusammenhang ihrer Verzweckung für den Menschen. Was wir aber nicht kennen, das können wir auch nicht lieben und achten. Begegnung und Vertrautheit mit nichtmenschlichen Lebewesen zu ermöglichen, muss darum zu den fundamentalen Bildungszielen unserer Gesellschaft gehören.
Dieser Text eröffnet eine Reihe von Blogbeiträgen, die einige Aspekte einer «Ökotheologie» auszuleuchten versuchen. Dabei geht es uns besonders um die Frage, wie wir als Menschen der (Post-)Moderne wieder ein heilsames Verhältnis zu den nichtmenschlichen Geschöpfen finden können. Der erste Beitrag begibt sich auf eine biblisch-theologische Spurensuche – und macht deutlich, dass die Wertschätzung aller Lebewesen tiefe Wurzeln in der jüdisch-christlichen Überlieferung hat.
In der aktuellen Episode unseres Podcasts «Ausgeglaubt» reden wir mit dem Risk Manager und stellvertretenden CEO bei einer börsenkotierten Schweizer Bank. Das Gespräch über den Reputationsverlust der Banken und ihrer Verantwortlichen, über Berufsethos und einen gesunden (christlichen?) Umgang mit Geld hat einige fundamentale Fragen angestoßen. Manuel Schmid denkt hier darüber weiter nach.

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